Wenn die Wirtschaft boomt, braucht sie mehr Platz

Mit etwa 250 Objekten managt die in Frankfurt ansässige DIC Asset AG nach eigenen Angaben ein Immobilienvermögen von rund 3,4 Milliarden Euro. Vorstandsvorsitzender des Unternehmens ist Ulrich Höller. Im Interview mit Macher, Menschen + Märkte-Mitarbeiter Uwe Hentschel erklärt der 48-Jährige, der in Trier aufgewachsen ist, warum er vor allem den Markt der Gewerbe<GT>immobilien im Fokus hat.

Kommentar: Die Zukunft der Region liegt nicht im Rohstoffabbau, sondern im Tourismus

Bislang hat der Wandel des rohstoffarmen Deutschlands zu einer grünen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft zu keinem Verlust an Arbeitsplätzen und Wohlstand geführt. Wer eines der zahlreichen Besucherbergwerke in der Eifel oder im Hunsrück besichtigt, ist nicht nur erschüttert, wie hart viele Menschen in den Armenhäusern Deutschlands schuften und leben mussten. Er verlässt sie auch mit dem Gefühl, welch ein Segen der Strukturwandel der Wirtschaft hin zur einer Industrie-, Dienstleistungsund IT-Ökonomie für die Menschen ist.

Die Energie-Scouts mit ihren Paten.

IHKs Trier und Koblenz starten Pilotprojekt „Energie-Scouts“

72 Auszubildende engagieren sich für Klimaschutz und Ressourcenschonung 

Erfolgreicher Start für das Projekt „Energie-Scouts“ der Industrie- und Handelskammern (IHKs) Trier und Koblenz: Bei einer Auftaktveranstaltung in der IHK Trier am Donnerstag, 26. Juni 2014, informierten sich 72 Auszubildende und ihre Paten aus 40 Unternehmen und Einrichtungen der Region Trier und Koblenz über die Einsparpotenziale bei Energie, Wasser und Material. Bis Ende des Jahres werden sie betriebliche Einsparprojekte entwickeln und möglichst auch umsetzen. 

Die Energie-Scouts sind ein wichtiger Baustein der „Mittelstandsinitiative Energiewende“ der IHK-Organisation sowie der Bundesministerien für Wirtschaft und Umwelt. „In diesem Jahr werden 20 IHKs ein Energie-Scout-Projekt starten“, erklärt Dr. Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier. Wir wollen bundesweit die Region mit den meisten teilnehmenden Unternehmen und Auszubildenden werden. Das könnte uns gelingen.“ Damit belege die Region ihre herausragende Position bei der betrieblichen Ressourcen- und Energieeffizienz, resümiert Glockauer. 

„Energie-Scouts lohnen sich gleich mehrfach“, ist Heinz Schwind, Energiereferent der IHK Trier, vom Konzept überzeugt. „Die Auszubildenden lernen, mit offenen Augen durch den Betrieb zu gehen, Verschwendung zu erkennen und auch zu beseitigen“. Damit motivierten sie auch die anderen Beschäftigten, sorgsamer mit Ressourcen umzugehen. „Und die Betriebe können bares Geld sparen“, so Schwind. 

In der Auftaktveranstaltung wies Peter Leonards, Umweltbeauftragter vom Klinikum Mutterhaus gGmbH Trier, auf den großen Einfluss des Verhaltens der Mitarbeiter hin. Im Anschluss zeigte Jörg P. E. Petermann, Energieberater, anhand von plakativen Beispielen, wo in Betrieben und Verwaltungen die wesentlichen Potenziale zur Ressourcen- bzw. Energieeinsparung liegen und wie man sie konkret erkennt. Nach diesen grundlegenden Informationen stellten Lisa Bahr und Max Kaiser das erfolgreiche „Energie-Scout-Projekt“ der Firma ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Mulfingen, vor. Das Klimaschutzunternehmen hat sich freiwillig zu messbaren und ambitionierten Zielen bei Klimaschutz und Energieeffizienz verpflichtet und bereits herausragende Leistungen betrieblicher Energieeffizienz bei Produkten, Dienstleistungen und Produktion erbracht. Schließlich informierte Marion Peters, Prüm-Türenwerk GmbH aus Weinsheim, darüber, wie die Integration von Energiemanagement in die betriebliche Ausbildung aussehen kann. 

Im Rahmen der weiteren Projektphase werden die Auszubildenden im nächsten Schritt in ihrem Betrieb Interviews führen, mit einer Checkliste Verbrauchsdaten erfassen und Ideen und Fragen für mögliche Projekte sammeln. Anschließend beginnen die betrieblichen Projekte, in denen die Auszubildenden konkrete Einsparvorschläge entwickeln. 

Information: IHK Trier, Heinz Schwind, Telefon (06 51) 97 77-5 10, E-Mail: schwind@trier.ihk.de 

Bei Insolvenzgefahr: Sprechtag „Sanierungschancen“ am 26. September

Der nächste Sprechtag „Sanierungschancen“ findet am 26. September 2014, 11.00 Uhr, in der Handwerkskammer Trier statt. Eine Voranmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos und ausschließlich Mitgliedern der HWK und IHK vorbehalten.

Erfahrene Rechtsanwälte des Trierer Forums für Insolvenzrecht e. V. informieren über die Möglichkeiten, ein Unternehmen vor der Insolvenz zu bewahren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Patent-, Marken- und Erfinderberatung am 21. Juli

Die Handwerkskammer Trier bietet regelmäßig Termine für eine Patent- und Erfinderberatung an. Die Beratung wird von dem Patentanwalt Dr. Ing. Jörg Wagner, Trier, durchgeführt und ist kostenlos. Der nächste Termin ist am 21. Juli 2014. Die Beratung beginnt um 16.00 Uhr. Eine telefonische Terminabsprache ist erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.